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Ich

Clawdeen ist *trommelwirbel* Rollenspielerin. Davon abgesehen ist sie noch Krankenschwester, Hauswirtschafterin, Aromapraktikerin und freiberufliche Dozentin für z.B. angehende Alltagsassistenten und Arbeitspädagogen.

Kurze Rollenspielhistorie

Begonnen habe ich theoretisch 1984 mit dem Rollenspiel, natürlich mit „Das Schwarze Auge„. Praktisch war es mehr so, dass ich die DSA-Kästen gesammelt und mehr oder weniger (zwangsläufig) auswendig gelernt habe. Andere Kinder so zwischen 6-9 Jahren dafür zu begeistern, ist mir nicht gelungen. Die meinten, sie brauchen sich nicht vorzustellen, dass sie irgendwo klettern, sondern würden das einfach tun … naja … Richtig gespielt habe ich also erst etwa 10 Jahre später, ebenfalls ziemlich lang und exzessiv (mehrmals wöchentlich) DSA.

1992 hatte ich einen kurzen Ausflug zu AD&D, weil das unter anderem bei einem Rollenspieltreff hier an der VHS angeboten wurde. Nach etwa einer Stunde Spiel mit einem Halbling, dessen gesamtes Hab und Gut spontan von Riesenhirschkäfern gefressen wurde, denen er absolut nichts entgegen zu setzen hatte, war AD&D das erste System, an das ich einen dicken Haken gemacht habe mit einem kurzen Memo an mich, dieses Spiel nie wieder anzurühren.

Etwa 1998 bildete sich eine Runde, in der zuerst Earthdawn und dann Traveller (GURPS) gespielt wurde, die aber nicht lange hielt (bzw. zumindest nicht mit mir). Beide Systeme mochte ich allerdings gerne. Earthdawn, weil das einfach viel mehr dran war an dem, was ich unter Fantasy verstand als DSA es war, Traveller, weil das als Sci-Fi-Spiel einfach mal was ganz anderes war und wir auf Grund des GURPS-Systems da wirklich unglaublich viele Möglichkeiten hatten, auch als Spieler Dinge zu kreieren. Wir haben damals nicht nur unser Raumschiff entworfen, sondern ganze Länder, Landstriche, mitsamt deren Kultur, Religion, Kulten, einheimischen Kreaturen … das war schon echt toll.

Vor allem durch „Engel“ hat sich dann um 2000 eine neue feste Runde gebildet und durch dieses System war ich dann auch recht aktiv im damaligen Feder&Schwert-Forum, durch das ich dann auch an die WoD geraten bin (Mumien, Changeling, Wraith, kurzzeitig Dämonen und Werwolf).
Naja, das Forum war dann irgendwann futsch und die WoD für mich damit weitgehend auch.

Ende 2004 konnte meine Runde mich nach Jahren der Überzeugungsarbeit dann doch mal dazu bewegen, ein paar Abende Shadowrun zu spielen. Daraus wurde dann Shadowrun als Hauptsystem, nachdem mich der SR-Roman „Pesadillas“ von Maike Hallmann doch überzeugen konnte, es mal mit diesem System zu probieren.

Dann passierte ab 2007 das, was irgendwie oft zu passieren scheint: Der eine im Schichtdienst, der nächste zieht weg, wieder ein anderer nimmt sein Studium sehr ernst *g*, jemand verliebt sich in eine Anti-Rollenspielerin … solche Dinge halt, die dazu führen, dass man nicht mehr zusammen an den Tisch findet oder nur noch so 1-2x pro Jahr. Dass diese seltenen Ereignisse dann immer und ständig Shadowrun-Abende waren, war irgendwann auch nicht mehr so meins, muss ich gestehen.

Seither habe ich also bis Mitte 2011 rollenspiellos rumgedümpelt, bis ich dank der Drachenzwinge (Rollenspiel via Teamspeak) wieder angefangen habe – nicht nur via Teamspeak, sondern darüber bin ich noch zu einer Vampire-Tischrunde gekommen, einer SciFi-Runde, kurzzeitig zu einer Werwolf-Tischrunde sowie zu einer Deadlands-Tischrunde, und wir haben es mit einigen Leuten einige Male zu einem Tisch-One-Shot geschafft. Im Teamspeak hab ich seither auch ein bisschen was ausprobieren können, beispielsweise Grimm, Dresden Files, Plüsch, Power & Plunder sowie AFMBE.

Es gibt noch (immer) total viel, das ich gerne mal (wieder) spielen möchte und aktuell bin ich (wieder) zuversichtlich, dass daraus in Zukunft auch was werden wird.


Spielvorlieben

Kennzeichnend für mich war bislang, dass ich es durchaus schaffe, ein System auch Jahre lang zu spielen (Ausnahme DSA), ohne mir auch nur die Grundregeln merken zu können. Funktioniert erstaunlich bis erschreckend gut, muss ich sagen. Allerdings scheint aktuell da ein bisschen Besserung einzutreten – vielleicht liegt’s am Alter, auf jeden Fall sind mir Regeln und deren Umsetzung nicht mehr so egal wie früher.

Beim Spielen ist mir Atmosphäre besonders wichtig. Generell sollte es realistisch sein bzw. zumindest in sich schlüssig, was auch und gerade Details betrifft. Ich mag Outplay-Kommentare mittlerweile nicht mehr so gerne. Habe ich früher seitenweise lustige Zitate sammeln können, ist das heute seltener geworden. Nicht, weil keiner mehr Spaß am Spielen hätte, sondern weil das Interesse am Fun-Faktor für mich einfach weit nach hinten gerückt ist. Wichtiger ist für mich „großes Kino“, also starke Charaktere (SC wie NSC), starke Plots, starke Geschichten und vor allem starke Gefühle.

Was mich richtig annervt sind Powergaming, Regeldiskussionen, Rechthaberei, Kompensationsspieler und unkooperatives Spielen. Bitte all das nicht bei und mit mir.


Und sonst so?

Ich liebe TV-Serien (CSI: Las Vegas, Dr. House, Millennium, Firefly, Heroes, Grimm, The walking dead, Game of Thrones, Battlestar Galactica etc.), Horrorfilme (Zombiiiies!  – am liebsten Horror, aber auch gerne Thriller und Actionfilme, auch mal Dramen) und laute Musik (nicht wirklich festgelegt, aber viel Electro und 80s), teile die Wohnung mit Katzen, Fischen, Schnecken und Garnelen, höre sehr gern Hörbücher/Hörspiele, wenn keine Musik läuft, zumal ich generell ziemlicher Fan von (Synchron)stimmen bin, blogge gern … und sowas halt.

Am liebsten mag ich Romane aus dem indischen und russischen Raum, insgesamt am liebsten natürlich Phantastik, egal woher. Autoren, die ich gerne mag, sind beispielsweise Jules Verne, Eoin Colfer, Frank Schätzing, Kai Meyer, Nina Blazon, Jean-Christophe Grangé, Sebastian Fitzek, Michael Crichton, Neil Gaiman …

Neben Rollenspielen mag ich auch andere Spiele sehr gern, vor allem die aus dem Heidelberger Spieleverlag, und ich liebe es, Schafe gegen Erz zu tauschen (Die Siedler von Catan), wenn ich nicht jemanden über den Haufen schieße (Bang! – Kartenspiel). Am PC spiele ich an sich relativ selten. Früher hab ich ganz gerne mal Starcraft gespielt, später Sacred, zwischendurch mal so Sachen wie Theme-Irgendwas (Theme Park, Theme Hospital etc.) und sogar ein bisschen Sims. Leidenschaft konnte ich dabei aber nur bei MMORPG entwickeln, erst bei Meridian59, später bei Everquest, mittlerweile mag ich auch WoW und EVE online gern. Aber Pen&Paper geht dann doch deutlich vor.

Mittlerweile mehr theoretisch mag ich auch Disco, tanzen, SingStar und Motto-Partys, aber ehrlich: So wirklich Zeit bleibt neben Arbeit, Alltag, Haushalt und den ganzen Spielen nicht mehr.

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