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SL-Zusammenfassung: Hunter 17 – Backenzähne & Quader

Mittwoch, 8. April 2009, Templin

Alle treffen sich im Außenbereich des Cafés wie vereinbart, wo Cat von ihrem Fund von Barbarellas Kommentar, dem Mailaustausch und dem anstehenden Treffen berichtet. Die anderen äußern einige Bedenken in Bezug auf Barbarellas wahre Identität, doch Cat lässt sich nicht ins Bockshorn jagen, verspricht jedoch, vorsichtig zu sein. Bevor sie geht, bittet sie Frank, Barbarellas Geschichte von diesem ominösen Katzenmord vor den Augen der Besitzerin einmal auf dem Revier zu checken.

Nach einigem Hin und Her des Beratschlagens beschließen die anderen, sich doch noch mal das Fabrikgelände anzusehen, auf dem sie von den Dobermännern überrascht wurden.

Lucy nimmt Kontakt zu Hilde auf, die sich in der Zwischenzeit zusammen mit Nadine und Rüdiger von Ghanesha der Sache mit der Asche angenommen und das Fabrikgelände parallel dazu ebenso weiter untersucht hatten. Viel Spannendes ist nicht in Erfahrung zu bringen. Weitere Aschefunde sind ebenso wenig in Berlin und Umgebung aufgetaucht wie weitere Körperteile in irgendwelchen Blumenbeeten. Außer Hajüs Information, dass Rückstände von Tetrachlorkohlenstoff nachweisbar sind, ist auch im Labor nichts Interessantes herausgekommen. Auf dem Fabrikgelände haben sie einige Proben genommen, doch auch deren Ergebnisse sind enttäuschend ausgefallen und haben keine weiteren Hinweise ergeben.

Bolle fährt nochmals zur Werkstatt und kehrt, wie die anderen wenig später sehen, mit einer Art selbst gebauter Plattenrüstung zurück, während Celestin abrückt, um die anderen mit dem „Ghostmobil“ am Café abzuholen. Frank hingegen nutzt die Zeit, um auf dem Revier nach dem Katzenmord zu recherchieren. In der Tat wurde am 18. März ein solcher Mord von einer 75-jährigen Dame namens Lore Schumann aus Templin gemeldet. Dem Bericht ist wenig zu entnehmen, einmal abgesehen von der Aussage, eine rothaarige Frau zwischen 20 und 30 habe die Katze im Beisein der Besitzerin mit einer Art metallenem Fächer gefoltert und getötet. Ein Kollege erinnert sich daran, dass die alte Dame seltsam auf ihn gewirkt habe, dass aus seiner Sicht einige Sachen nicht so recht zusammen gepasst haben, und auch die Angaben, ob die Dame regelmäßig(er) Alkohol konsumiere, sei aus seiner Sicht fraglich, auch wenn sie versichert habe, nicht zu trinken.

Nachdem alle außer Cat wieder zusammengefunden haben, beschließt die Gruppe, sich einmal bei Tag auf dem Fabrikgelände umzusehen. Der Weg dorthin ist schnell zurück gelegt, der Anblick der alten Fabrik vielleicht frustrierend, aber wenig Angst einflößend abseits der Erinnerung an die zurückliegende Begegnung mit den Dobermännern.

Umfassende Spurensuche in der Umgebung ist wenig ergiebig, sieht man einmal von Bolles Fund eines Backenzahns ab, der laut Frank am ehesten im Kampf verloren wurde und bei dem Celestin auffällt, dass die darin enthaltene Füllung ziemlich minderwertig und als billig zu bewerten ist.

Das Betreten des Treppenhauses verspricht interessanter zu werden, zumal noch einige Fußspuren auszumachen sind, von denen die meisten eher nach oben als nach unten zu führen scheint. Frank ist sich recht sicher, dass es sich um Schuhgröße 43 +/-1 handelt und um den stets selben Abdruck.

Die erste Etage zeigt den Charakteren drei leere Räume und einen großen Schatten im hinführenden Gang, der wohl von einer ehemaligen Pinnwand oder etwas in der Art herzurühren scheint. Erst der letzte der drei Räume vermag in Erstaunen zu versetzen: Zur linken Seite befindet sich ein etwa 3x2m großer metallener Kasten mit einer Tür mitsamt Bullauge. Genauere Untersuchungen und der Blick mit der Taschenlampe weisen ein innen befindliches Gitter von etwa 40cm Kantenlänge auf, das an einen Luftschacht oder etwas in der Art erinnert. Tatsächlich scheint von dort ein Rohr hinter dem Kasten in die darüber liegende Etage zu führen. Auch sieht es so aus, als sei an der Außenwand des Kastens ein Logo angebracht gewesen, denn man erkennt noch den schwachen Schatten eines Dreiecks und der Buchstaben „G“ und „I“ darin.

Da niemand etwas mit Kasten und Buchstabendreieck anzufangen weiß, begeben sie sich in die Etage darüber, die offenbar einigen Büros Raum geboten haben. Es gibt reichlich Steckdosen und Telefonbuchsen auf dieser Etage, und im vorletzten Raum finden sie eine Entsprechung des Rohres aus der Etage darunter. Eine Spüle ist dort angebracht und oberhalb des mit einem Unterschrank umbauten Rohres eine Art Sterilisationsapparat mit Trichteraufsatz. Ein nicht angeschlossener Kühlschrank weist wie die Spüle einige leere Gläser und Erlenmeyerkolben auf, doch eine erste Untersuchung des Ganzen erhellt selbst für Frank wie Szenerie nicht weiter. Bolle ist sich sicher, dass nur Fachpersonal an die hier befindlichen Geräte kommt, vor allem jedoch die angebrachte Vorrichtung im Selbstzusammenbau entstanden ist. Jemand hat hier verschiedene Dinge kombiniert, die an sich in der Form nicht gedacht oder verkauft werden, und zwar durchaus professionell, jedoch nicht derart professionell, dass einem geübten Auge nicht auffallen würde, dass dies eher ein Zusammenbau in eigener Regie und Idee ist.

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