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(Kein) Feedback zum 31. Inplay Vampire (DA)

Wie es hin und wieder bei mir vorkommt, bin ich mal wieder im Verzug mit Tagebüchern und Feedbacks. Über diese Session hab ich feedback-bezogen ziemlich lange nachgedacht, also ob und was ich da schreibe, und hier ist das Ergebnis:

Die Gruppe machte sich also schnurstracks auf zu dieser Mistress Yamato, um Adonai (SC) endlich aus ihren Fingern zu befreien. Eilig auch deshalb, weil ihnen gesagt wurde, es sei wahrscheinlich, dass Adonai in ihrer „Obhut“ nicht lange weiterexistieren würde.

Bevor wir besagtes Ziel erreichten, hielt uns eine Art kindsgroßes Froschwesen auf, das unbedingt mit uns reden und mit einem von uns schließlich einen Sumo-Kampf machen wollte. Das Wesen hatte eine Delle auf dem Kopf, in der Wasser war, und als es sich verbeugen sollte, kam er dem zwar nach, aber lief danach davon.

Das Zuhause der Mistress konnten wir leider nicht unbemerkt erreichen, da wir gezwungen waren, über eine freie Wiesenfläche bis zu den Toren zu laufen. Einlass fanden wir dennoch und gelangten schließlich auch zu dieser ominösen Mistress, die sich als eine Art Jabba-Verschnitt zeigte und pausenlos damit beschäftigt war, von lebenden menschlichen Tischen Obst zu futtern. Als das Gespräch in eine offenere Richtung ging, war es das mit Höflichkeit und Etikette: Die Charaktere fielen durch eine Falltür etwa 5-10m in die Tiefe.

Unten erwartete sie dann auch gleich ein Wesen, gegen das es zu kämpfen galt, eine Art Dämon, der zwischen zwei Gestalten wechseln konnte und somit stets eine regenerieren konnte, derweil die andere angriff, und zwar mit allem Zipp und Zapp inklusive Feuer.

Irgendwann hatten wir das Ding dann erledigt, wollten Rache an der Mistress nehmen, die jedoch wie vom Erdboden verschwunden war, so dass uns nichts anderes übrig blieb, als den anderen Weg zu nehmen – unten von der Falltürgrube ausgehend. Auf diesem Weg fanden wir schließlich auch Adonai wieder und konnten unsere schlechte Laune draußen an den Bediensteten und der pompösen Umgebung des Orts ausleben.

Später ging es weiter, ab zum Fluss, an dem sich ein Torii befinden sollte, und zwar eines, das uns in die Geisterwelt und damit zu den Bishamon bringen sollte, wegen denen wir nach der Indienreise überhaupt in die Gegend gekommen waren (bzw. wären, wenn da nicht x Sachen dazwischen gekommen wären, die uns ohnehin in die Richtung führten). Natürlich ließ sich das Tor nicht so einfach öffnen, aber ein Flussgeist erschien und war – vielleicht – bereit, uns das Tor zu öffnen, wenn wir ihr, der Frau aus Wasser, ihre heißgeliebte Wasserlilie suchen (und finden) würden. Dazu kam es nicht, sondern nach einer Drohung des Brujah wurde uns dennoch geöffnet und wir fanden uns in der Geisterwelt wieder, die ziemlich bunt war.

Als wir das gesuchte Badehaus erreichten, gleich hinter einigen Nudelbuden, sahen wir einige große Enten mit um die Hüften geschwungenen Handtüchern in das Badehaus gehen, wo froschartige Wesen Karten abrissen und da war die Session dann auch zu Ende.

So viel zum inhaltlichen Teil der Session für die, die keine Lust haben, das Tagebuch zu lesen oder zu Recht festgestellt haben, dass das zugehörige Tagebuch noch nicht online ist (und unter uns: Es ist nicht einmal geschrieben bislang … kommt noch!).

Zum Kritikteil gibt es an dieser Stelle eine Premiere: Ich schreibe keine.

Wäre durchaus drin, ein längeres und durchaus differenziertes Feedback zu schreiben, aber ich tu es einfach nicht. Warum?

Die Feedbacks folgen einigen Kernüberlegungen:

1. Ich reflektiere den Abend sowie mein eigenes Spielen/Leiten

2. Die SL bekommt ein umfangreiche(re)s Feedback zur Session – und auch die Mitspieler

3. Dokumentation der einzelnen Sessions

Punkt 2 folgt allerdings nicht primär dem „Ich hab’s gesagt“, sondern ich gehe dabei davon aus, dass die SL an konstruktiver Kritik interessiert ist und darüber hinaus aus Feedbacks (wie ich) Möglichkeiten zur Verbesserung ziehen mag, und zwar nicht, weil „alles scheiße“ war, sondern weil es einfach immer Sachen zu verbessern gibt, bei jedem.

Und den zweiten Punkt sehe ich in dem Fall nicht als gegeben bzw. als nicht sinnvoll an. Ich habe keine Lust auf reine Lobhudelei, mag aber auch niemanden vor den Kopf stoßen mit meiner persönlichen Kritik (die ja sowieso immer nur ein Anteil am Gesamten ist – wenn auch fast immer der einzige Anteil aus der Gruppe, der bei der SL ankommt *seufz*). Darüber hinaus ist mir durch diese Session und weiteres aufgegangen, dass meine Kritik an der Stelle völlig überflüssig ist. Es besteht da offenbar ein so grundlegend unterschiedliches Spielverständnis, dass es schlicht hohl ist, aus „meiner Welt“ da Kritik anzubringen, die in der „anderen Welt“ nur bedingt nachvollzogen werden kann.

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