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SC: Natascha Chownyk-Taronga

Für eine anstehende Science-Fiction-Runde, die nach den Regeln der nWoD gespielt wird, aber ein eigenes Setting hat, das sich aus Elementen aus Star Wars, Star Trek, Babylon 5, Warhammer 40k und vielleicht noch mehr zusammen setzt, galt es einen Charakter zu erdenken. Genutzt wurde das Dark Heroes-Template aus „Mirrors“, außerdem starten die Charaktere schon mit 15 Freebies und 70 EP.

(Bildlizenen: fotolia.de)

Dr. Natascha Chownyk-Taronga ist zum Spielbeginn 27 Jahre alt. Schon als Kind zielstrebig und wissenshungrig, war rasch klar, dass sie in die Fußstapfen ihres Vaters Morris Taronga, Professor im Bereich der Viszeralchirurgie, treten würde. Nachdem sie bereits 21 Jahre alt geworden war und nur wenig Interesse an anderem als der Medizin zeigte, die sie zu diesem Zeitpunkt bereits seit einer Weile begeistert studierte, sorgte sich allerdings Nataschas Mutter Marleen darum, ob sie wohl auf Enkelkinder gänzlich verzichten musste. Schließlich nahm sie es in die Hand, Natascha – natürlich stets so zufällig wie möglich – hier und da einige Herren vorzustellen, und ihre Bemühungen schienen schließlich von Erfolg gekrönt zu sein, als sie Natascha etwa ein Jahr später Fjodor Chownyk vorstellte, einen zum damaligen Zeitpunkt 28-jährigen Chemiker. Die beiden heirateten schon ein Jahr später, ziemlich genau ein halbes Jahr nach Nataschas 23. Geburtstag.

Die Ehe hielt überstand allerdings gerade einmal drei Jahre, zu Streitigkeiten war es mehr als die Hälfte der Zeit hindurch immer wieder gekommen. Fjodor wollte seine Frau an seiner Seite wissen, hatte sie lieber im Haus als im Job, doch das waren Einschnitte, die für Natascha nicht einmal denkbar waren. Ehrgeizig, wie sie war, arbeite sie steil auf den Doktortitel zu und widmete nicht nur ihre Arbeitszeit, sondern auch einen Großteil ihrer Freizeit der Forschung. Anders als ihr Vater interessierte sie sich vor allem für die Innere Medizin und hatte – immerhin hier gab es ein paar Schnittpunkte zu Fjodor, die ihre Ehe einst nicht unerheblich auch besiegelt hatten – großes Interesse an der Mikrobiologie und Physiologie. Als sie den Doktortitel schließlich bekam, hatte sie schon zahlreiche Fachartikel veröffentlicht. Fjodor glaubte, danach würde Nataschas Ehrgeiz etwas zum Erliegen kommen, doch das Gegenteil war der Fall, und so reichte er die Scheidung ein, nachdem Natascha sich weigerte, sich auf eine Wahl zwischen ihm und ihrem Job einzulassen beziehungsweise sich für die Medizin entschied.

Nataschas Mutter umsorgte ihr armes verlassenes Kind eine Zeit lang wie eine Glucke und machte sich einige Vorwürfe, die beiden einander vorgestellt zu haben, doch durch dieses Selbstmitleid sah sie nicht einmal, was sämtlichen Kollegen von Natascha nicht verborgen geblieben war: Die Scheidung warf sie keineswegs aus der Bahn, im Gegenteil schien sie die durch das Beziehungsende frei gesetzte Zeit nun deutlich entspannter in ihre Arbeit zu investieren, und ihre Anstrengungen blieben nicht fruchtlos. Niemand besetzte mehr eine Sprosse auf der Leiter, die Nataschas Karriere bedeutete.

Nachfolgend mal die Werte zum Spielstart – wie immer in feinstem Denglisch …

Tugend: Gerechtigkeit

Laster: Gier

Intelligence 3
Wits 3
Resolve 3

Strength 2
Dexterity 3
Stamina 3

Presence 2
Manipulation 2
Composure 3

Academics 3
Computer 1
Crafts 1
Investigation 1
Asset Skill: Medicine (Anatomy, First Aid) 4
3. Asset Skill: Science (Lab tests) 3

Athletics 1
Survival 1
Weaponry (Skalpell) 2

Animal Ken 1
Asset Skill: Empathy 2
Expression 1
Intimidation 1
Persuasion 1
Socialize 2

Merits:
Tolerance for biology 1
Good Time Management 2
Striking Looks 2
Status (Medicine) 2
Ressources 1
Sprache (Russisch)
Ganzheitliches Bewusstsein 3
Ressourcen 2
Professional Training 4
– Contacts (Medical, Pharmacy, Biotech, Welfare)

Dark Hero-Template:

Arete 2

Masteries:
– Blood, Sweat & Tears (Medicine)
– Skill Trick (Science: Network of Knowledge)
– Skill Trick (Weaponry: Butcher)
– Powerful Success: Medicine

Health = 8 (10)
Willpower = 6
Size = 5
Defense = 3
Initiative Mod = 6
Speed = 10
Morality = 7

1. Warum macht es dir Spaß, diesen Charakter zu spielen?

Irgendwie spiele ich immer um meine persönlichen Hauptinteressen und meine „reale Profession“ (Pflege) herum und hatte Bock, daran mal etwas zu ändern. Ich bin gespannt, wie sich so ein Charakter auf dieser Basis spielt und ebenso, wie sich die futuristischen Aspekte mit der Zeit im Spiel niederschlagen werden. Ein bisschen sehe ich diesen Charakter auch als Herausforderung an, denn zumindest klischeemäßig gesehen füllt die Ärztin hier eine Rolle aus, die zwar zweifelsohne wichtig ist, jedoch von Hause aus ein bisschen außen vor steht, weil sie sich nicht – mal wieder science-fiction-mäßig gedacht – auf der Brücke oder sonstwie inmitten des Geschehens aufhält wie andere Charaktere. Bin gespannt, ob und wie sowas funktioniert.

2. Was ist der wichtigste Wesen im Leben deines Charakters und warum?

Wie die Kurzbeschreibung schon andeutet, ist Natascha wenig bis gar nicht emotionsgesteuert. Zwar kein Wesen, jedoch sicherlich besonders wichtig sind im mindesten die medizinische Grundausstattung sowie ihr Computer und der Zugriff auf Daten sowie die Möglichkeit, solche zu erheben. Sicherlich spielt ihr Vater als Vorbild eine große Rolle für sie, doch sie würde selbst ihm zuliebe vermutlich keine Chancen verstreichen lassen in der Gewissheit, damit letztlich auch in seinem Sinne zu handeln.

3. Nenne zwei oder drei Leidenschaften deines Charakters.

Medizin, Forschung, Gesundheit und Krankheit in jeder Form. Dabei ist Natascha eine Schulmedizinerin auf ganzer Linie, die jedoch anderen Methoden durchaus aufgeschlossen gegenüber steht und nicht einfach abwiegelt, wohl aber bemüht ist, ihnen ein wissenschaftliches Fundament zu bauen.

4. Nenne zwei oder drei Überzeugungen oder Prinzipien deines Charakters.

In den Worten des Genfer Gelöbnisses:

Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich feierlich:
mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.

Ich werde meinen Lehrern die schuldige Achtung und Dankbarkeit erweisen.

Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben.

Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein.

Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod des Patienten hinaus wahren.

Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten.

Meine Kolleginnen und Kollegen sollen meine Schwestern und Brüder sein.

Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung.

Ich werde jedem Menschenleben von seinem Beginn an Ehrfurcht entgegenbringen und selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden.

Dies alles verspreche ich feierlich und frei auf meine Ehre.

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