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SL-Zusammenfassung: Hunter 6 – Unterirdische Entdeckungen

Sonntag, 22. März 2009

Um 15 Uhr trifft sich die Gruppe am Friedhof, die recht zahlreichen Besucher des Friedhofs sowohl ignorierend als auch umgehend. Schnurstracks machen sie sich auf in Richtung der Familiengräber und erneut in die Gruft, in der sie am Vortag die Auseinandersetzung mit den Ghulen hatten.

Bolle gelingt es mit Leichtigkeit, eine der nördlichen Grabplatten zu entfernen und auch den darin befindlichen Sarg mit einer stark verwesten Leiche. Celestin klettert als erster in den nun freien Gang, gefolgt von Bolle – der durch die Enge des Ganges einige Probleme mit dem Vorwärtskommen hat – und Bernhard. HaJü hatte sich zuvor wegen einer Sonderschicht entschuldigt, Frank hingegen wurde von starkem Harndrang geplagt, der ihn an die Wohnung fesselte.

Nach kurzer Zeit erreichen die drei einen ziemlich gut ausgestatteten Raum: Stützpfeiler sichern den an sich von Hand gegraben erscheinenden Raum mit Lehmwänden ab, ein Schreibtisch voller abgebrannter Kerzenstummel, einer alten Schreibmaschine, Ordnern, Büchern und Fotos findet sich darin, an den Wänden sind Grundrisszeichnungen von einigen Wohngebäuden und der Templiner Klinik zu sehen. Sogar ein geblümter dünner Morgenmantel hängt ordentlich an einem Haken. Eine Zeit lang beschäftigen sie sich mit der Entdeckung, Bernhard vor allem mit den Unterlagen auf dem Schreibtisch, die ihm einiges über Formaldehyd und eine irgendwie geartete Zusammenarbeit zwischen Simmer und dem Bestattungsunternehmen verrät sowie über Simmers Überlegungen der Nahrungsmittelversorgung für Ghule, Celestin eher mit den Grundrisszeichnungen und damit, eine Kamera in der Wand zu verstecken, derweil Bolle vor allem den anderen Gang, der von hier aus weiterführt, beobachtet.

Etwa eine halbe Stunde später wagt sich die Gruppe weiter durch den nächsten Gang, doch Bolle fällt schließlich die zunehmende Feuchtigkeit auf, so dass ein Weitergehen zu riskant erscheint. Sie kehren zurück in die Gruft und wagen sich in einen Gang der südlichen Grabkammern, deren Platten bereits beschädigt oder herausgerissen sind von ihrem letzten Aufenthalt hier. Auch dieser Gang zieht sich und erscheint amateurhaft gegraben, wirkt jedoch deutlich trockener – obwohl er zur Überraschung der drei in derselben Halle zu enden scheint wie der Gang, durch den sie sich zuvor gewagt hatten.

Beinahe 3m Deckenhöhe erwartet die Gruppe, zu ihrer Rechten der vorherige Gang, hinter ihnen der jetzige, ganz links ein offenbar noch weiterer Gang, doch viel interessanter ist neben den zahlreichen Stützpfeilern die offenbar ordentlich gemauerte Wand in Sichtrichtung, an der zwischen zwei Stützpfeilern irgendwas Undefinierbares zu sehen ist. Als sie näher herantreten, erkennen sie sechs mehr oder weniger bekleidete Tote in unterschiedlichem Verwesungszustand.

Celestin wagt sich schließlich an die Leichen heran, macht ein Übersichtsfoto mit seinem Handy, eine Nahaufnahme zweier Gesichter und schließlich eines von einem dritten, doch als der letzte Blitz zu sehen ist, ist aus dem Gang zur Linken ein lautes Fiepen und Fauchen zu hören – und das Fiepen wandelt sich rasch in ein grelles und anhaltendes Trillern … ruft eins dieser Wesen etwa Verstärkung? Die drei haben kein Interesse daran, das hautnah festzustellen und entscheiden sich zur Flucht.

Wieder an der Erdoberfläche angekommen, informiert Celestin Lilly und gibt ihr einige Instruktionen, fordert Bernhard auf, antiquarisch nach den Büchern zu suchen, die auf dem Schreibtisch unten gelegen hatten und bittet Bolle, etwas wie eine Kettensäge oder ähnliches zu organisieren. Er selbst macht sich sturzartig auf den Weg zur Berliner Gruppe.

Schon unterwegs ruft Celestin dort an und bittet ausgerechnet Hilde um Verstärkung. Diese will zurückrufen, doch stattdessen meldet sich Lucy, die bereit ist zu helfen und einige Gegenstände für den Kampf gegen die Ghule zu organisieren, weist aber darauf hin, dass der alleinige Abschluss eines Falls quasi eine Art Feuerprobe für die Neuen wäre und sie daher nur inoffiziell helfen könne.

Lucy trifft Celestin in Berlin, wo Celestin einen der Ghule verhört und es sogar schafft, Eindrücke seines Geistes zu gewinnen – etwa 30-50 Ghule scheinen sie insgesamt unter der Templiner Erde zu erwarten! Zusammen mit Lucy und insgesamt 4 Schusswaffen sowie 2 Skalpellen, Haarspray und Feuerzeugen macht er sich zurück auf den Weg nach Templin.

In der Zwischenzeit macht Bernhard vier der sechs gesuchten Bücher antiquarisch ausfindig, erreicht jedoch niemanden und kann ohnehin nur zwei Titel im Bundesland selbst finden, die anderen sind bundesweit verteilt. Danach geht er mit Bolle eine Kleinigkeit essen, bevor beide sich für den anstehenden Kampf rüsten: Bernhard mit Baseballschläger, einigen Flaschen Vodka, Lappen, Feuerzeugen, Taschenlampen und Kampfmesser, Bolle mit Benzinkanister, Lappen, Schweißermaske und verbesserten Schlagringen.

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