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Feedback zum 25. Inplay Vampire (DA)

Bevor sich meine ganzen Eindrücke durch Zeit oder nachfolgende Sessions verflüchtigt haben, schreibe ich mal lieber ein paar Feedbacks …

Die 25. Session startete zwar mit mir als SL, aber den Anfang hatte ich an meinen Mann abgetreten, da Kämpfe – gerade komplexerer Art – nicht mein Ding sind. Was ich wollte war zu zeigen beziehungsweise zu sehen, ob und inwiefern Menschen einer Gruppe Vampiren mit Gefolge gefährlich werden können. Kannte ich noch nicht so wirklich, weil solcherlei eigentlich immer abgetan wird mit „Die Menschen können ja eh nichts“ und da nie was gewürfelt oder in Kampfrunden abgehandelt wird oder so. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich diese Szene nicht selbst habe leiten müssen, denn ich hätte mich hoffnungslos verfranst. Unter dem Strich gab es vor allem materielle Verluste, wobei scheue Pferde und brennende Kutschen ja durchaus problematisch sein können, aber ich sag mal, trotz des wahren Glaubens der Angreifer waren die Auswirkungen insgesamt gemäßigt.

Bei den nächsten beiden Szenen ist mir dann noch mal aufgefallen, dass ich den einen oder anderen Charakter unterschätzt beziehungsweise seine Fähigkeiten und Gewohnheiten nicht ausreichend berücksichtigt hatte, darum waren beide Szenen ziemlich kurz. Die Nomaden wurden kurzerhand und fast durchweg ausgerottet – wobei ich das im Grunde durch die Erwähnung von Schlangen und deren Beschwörern (Schlange ist halt ein Reizwort in der Gruppe) provoziert habe, auch bei der Begegnung mit den Ureinwohnern der Dschungelgegend wäre ohne Beherrschung/Majestät noch einiges andere drin gewesen, aber sei es drum. Nett fand ich die Idee eines Charakters, sich eine Tigerin und deren Jungen zu angeln. Mal was anderes. 😉

Mein Hauptplot lag in der darauf folgenden großen Stadt und hätte noch mal an den Plot mit der Tonstatuette angeknüpft … in der Stadt, in die ein Charakter vor ging, um sich einen Überblick zu verschaffen, dann halb panisch zu den anderen zurück kam, etwas von einem schlechten Gefühl sagte und bat, auf keinen Fall diese Stadt zu betreten. Öhm …

Gut, das war es dann, allerdings war es überhaupt noch gar nicht so spät und wir hatten gerade vielleicht mal 2,5 von an sich sechs Stunden gespielt, so dass ich eine unausgearbeitete Szene, die ich mir für ein anderes Mal überlegt hatte, kurzerhand improvisiert habe. Damit habe ich dann noch mal etwa neunzig Minuten ausgefüllt und den Spielern danach mitgeteilt, dass mir jetzt schlichtweg der Plot ausgegangen sei.

Fand ich natürlich ziemlich unbefriedigend insgesamt. Ich selbst hatte ziemlich Lust auf den Stadt-Plot, aber ich wollte dasselbe nicht auch noch in einer anderen Stadt beschreiben, nur um diese Geschichte quasi durchzudrücken.

Es waren nur drei Spieler am Tisch, also entsprechend auch nur 3-4 Charaktere (wenn man meinen mitrechnet), da wäre an sich viel möglich gewesen an Charakterspiel, an intensiveren Szenen und derlei mehr, aber dazu kam es vermutlich nicht, weil die Gruppe von der vorigen Session diesbezüglich bereits „gesättigt“ war. Die actionlastigeren Szenen waren nicht spannend genug (ist ja meist ein Problem bei mir) und dann blieb einfach nicht mehr viel übrig.

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