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SL-Zusammenfassung: Hunter 5 – Kellerkinder

Samstag, 21. März 2009

Am späten Abend kommt die Gruppe in Berlin an, wo sie auch Frank treffen, der sich endlich von seinem Job losreißen konnte.Sie informieren Hilde, die mit einigen anderen bei ihrer Ankunft gerade dabei ist, zahlreiche mit was auch immer gefüllte Jutesäcke von einer Ecke in die nächste zu räumen, als sie eintreffen. Hilde schließt ihnen das Reisebüro auf sowie die Kellertür. Unten angekommen öffnet sie zwei – ja, man kann sie ohne weiteres als Zellen bezeichnen. Abgesehen von einigen weiteren leeren Zellen und zwei gut mit Tüchern verhangengenen Bereichen, davon der eine gläsern und offenbar mit reichlich Wasser versehen, ist unten nicht viel zu sehen. Möglichst unauffällig schaffen die Charaktere die Ghule in das Gebäude, müssen jedoch unten auf der Treppe stehen bleiben:

Ein Baum, und zwar einer, der wenige Minuten zuvor noch nicht dort stand, verwehrt ihnen den weiteren Weg. Nach ein paar ratlosen Minuten, in denen Franks Versuche, am Baum vorbei zu kommen, mit einem Astschlag in den Nacken beantwortet wurden, ruft Celestin schließlich nach Hilde, die ihnen erklärt, sie sollen irgendein Gedicht aufsagen oder singen, derweil sie sich an den Stamm lehnt und den Baum damit zu bewegen versucht. Nach einiger Irritation zitieren Bernhard und Frank tatsächlich Gedichte, und so ist zu beobachten, dass der Baum die Aufmerksamkeit seiner Äste kurz zu ihnen lenkt und dann recht gemütlich mit seinen langen Wurzeln wie auf Füßen beiseite geht. Hilde dirigiert ihn nach links in einen Bereich und sichert diesen wieder ab, nachdem der Baum dort hinein „gegangen“ ist und Frank nach Hildes Aufforderung noch eine seiner birnenähnlichen Früchte „schenkte“.

Nachdem der Baum wieder dort war, wo er hingehörte, veränderte sich irgendwas an Hildes Wesen. Sie wirkte auf einmal ungewohnt ängstlich, was für alle außer Bernhard überraschend war, auch wenn sie dadurch nicht darauf verzichtete, Celestin anzugiften. Ziemlich eilig gab sie den Charakteren einfach den Schlüssel und verschwand wieder nach oben, ohne sich weiter um die anderen zu scheren.

Gewissenhaft überprüften die Männer nochmals die Unterkunft der Ghule und hielten sich ihrerseits dann auch nicht weiter damit auf, sich im Keller noch umzusehen, sondern schlossen sämtliche Türen ab und gingen hinauf, um die Schlüssel wieder abzugeben.

Oben herrschte noch reges Treiben, und noch immer war man mit den Säcken beschäftigt, auch wenn Bolle eher von dem menschlichen Ohr, das eine Frau auf einem kleinen Tablett an ihm vorbei trug, offenbar auf dem Weg zum Labor, irritiert war als von dem unstrukturierten Vorgehen, das sich ihnen allen in Bezug auf die Säcke bot. Bolle und HaJü wurden von Hilde beide ins Labor geschickt, um dort ihre Wunden versorgen zu lassen, derweil sich die anderen mit dem Ghanesha-Mitarbeiter Frank in Richtung PC zurückzogen, um dort vor allem mehr über Ghule herausfinden zu wollen.

Von diesem Vorhaben ließen sie sich auch nicht abbringen, als HaJü, der länger im Labor geblieben war als Bolle und dort noch bei einigen Untersuchungen des Ohrs geholfen hatte, wie so oft in Bezug auf naturwissenschaftliche Dinge aufgeregt und begeistert zu ihnen stieß und berichtete, dass das Ohr Rückstände einer bestimmten Substanz aufwies, wie sie einige Industriezweige häufig verwendeten.

Rat- und planlos scharten sich alle noch immer vor dem PC, bis es Celestin zu bunt wurde und er sich verabschiedete, um noch irgendwelche Dinge zu organisieren. Die anderen vertagten diese Einkäufe auf den Montag und verabredeten, sich dann erneut am Friedhof einzufinden, um den Dingen dort weiter auf den Grund zu gehen – immerhin war man hinsichtlich der verschwundenen Leiche noch nicht wirklich weitergekommen.

Montag, 23. März 2009

Nach Friedhofsschluss brachen die Männer also auf dem Friedhofsgelände ein, wobei selbst Frank die Augen zudrückte. Sie suchten das Grab des Verschollenen auf und Bolle begann, unterstützt von HaJü und angetrieben von Celestins Bemerkungen damit, den Sarg auszubuddeln und schließlich aus der Grube zu heben. Darunter zeigte sich ein Hohlraum, groß, vermutlich etwas wie ein Raum? Stabile Pfeiler waren im Licht der Taschenlampen zu erkennen, ebenso etwas wie ein Boden, doch bis zu den möglichen Wänden reichten Licht und Winkel nicht aus. Was konnte sich darunter nur befinden? Eine Fortsetzung der Grüfte ein Stück weiter oder was sonst?

Ausgerechnet im Dunkeln dieser Sache nachzugehen, erschien ihnen zu gefährlich. Sicher, zumindest mussten sie keine Passanten befürchten, doch wie sie bereits wussten, waren diese Ghule vor allem nachtaktiv – und sie zu schlecht ausgerüstet. Und so senkten sie den leeren Sarg wieder in die Grube und schaufelten das Grab ordnungsgemäß wiedre zu, bevor sie den Friedhof wieder verließen.

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