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SL-Zusammenfassung: Hunter 4 – Geschichten aus der Gruft

Freitag, 20. März 2009

Aufgeteilt auf zwei Autos fahren die Charaktere zurück nach Templin und vereinbaren, sich am nächsten Tag erst einmal dort weiter mit Franks Fall von der verschwundenen Leiche zu beschäftigen. Lucy erhält einen Anruf und erklärt, dass sie am Folgetag nicht mit ihnen unterwegs sein könne, da die Gruppe andere Aufgaben für sie vorgesehen hat: Sie soll sich in einem durch die Presse bekannten Institut umsehen, um deren Glaubwürdigkeit zu testen. Als vermeintliche Patientin mit unheilbar schwerer Diagnose soll sie sich bei „Clearlight“ umsehen um herauszufinden, ob es der Firma tatsächlich gelungen ist, Menschen einzufrieren und wieder aufzutauen und falls ja, auf welche Weise und mit welchen Mitteln, oder ob all das nur ein riesiger Betrug ist. Bislang ging man von letzterem aus, doch nachdem das Unternehmen einen wiederaufgetauten Collie, bei dessen Einfrierung die Öffentlichkeit zugegen war, bei einer Pressekonferenz wieder quietschlebendig vorführen konnte, ist die Gruppe daran interessiert, mehr darüber herauszufinden.

Celestin lädt Dr. Bernhard Lohain noch ein, später einmal bei ihm vorbei zu sehen, um ihm die Ergebnisse seines Besuchs im Buchladen zu präsentieren, was der Buchhändler gern annimmt. Gegen 22 Uhr trifft er bei Celestin ein und zeigt sich beeindruckt von dessen pompösen Haus, derweil Celestin ihm ohne größere Umschweife den MIttelpunkt seines Interesses, was die Buchkäufe bei Dr. Lohain betrifft, zeigt: Das nixenartige Wesen scheint sich von seiner Lethargie wieder ganz gut erholt zu haben und reagiert mit großem Interesse auf Bernhard, kokettiert mit ihm, während sie Celestin weitgehend ignoriert, doch zur Überraschung der Anwesenden zeigt sie Bernhard gegenüber dann ein ziemlich aggressives Verhalten und scheint bei der Fütterung Celestins auch tatsächlich erstmals deutlich entschlossen zu versuchen, das Becken zu verlassen, was ihr wegen Celestins Vorsicht jedoch nicht gelingt. Bernhard, zunächst fasziniert von dieser mythischen Kreatur, ist durch deren Verhalten verunsichert und zieht sich lieber zurück, bevor er sich schließlich verabschiedet, denn auch Celestin und Lucy wollen zurück nach Berlin, damit Lucy am nächsten Morgen pünktlich zur Gruppe kann, um ihren eigenen Auftrag weiter zu verfolgen.

Samstag, 21. März 2009

Bis auf Celestin treffen alle wie vereinbart pünktlich um 16 Uhr vor dem großen Friedhof ein, doch gerade, als er aus seinem Zweisitzer aussteigt, erhält er einen Anruf von Frank, der wegen eines Verkehrsunfalles in der Umgebung länger arbeiten muss. Er will später nachkommen, wenn er es schafft, sich in jedem Fall jedoch telefonisch melden, sobald klar ist, wann er zu den anderen stoßen kann.

So betreten Bolle, HaJü, Celestin und Bernhard erst einmal zu viert den Friedhof, nachdem sie ihre bisherigen Kenntnisse des Falls nochmals rekapituliert haben. Ihr Weg führt sie zunächst zum Grab von Dr. Simmer. Dort wurde Erde aufgeschichtet, so als handle es sich um ein frisches Grab, doch die vier sind unsicher: Ist da nun jemand begraben, nur ein Sarg, nicht und niemand oder was sonst? Spiralförmig durchkämmen sie einzeln den Friedhof auf der Suche nach ungewöhnlichen Hinweisen. Während HaJü sich dabei völlig ablenken lässt von den pompösen Grabverzierungen im Gruftbereich des Friedhofs und Bolle irgendwas Merkwürdiges an Simmers Grab auffällt, finden Bernhard und Celestin heraus, dass hinter den großen massiven Grabplatten der Grüfte teils Grabflächen sind, teils jedoch auch eine kleine Treppe offenbar in eine unterirdische Gruft führen.

Wieder zusammen weist Bolle auf die Merkwürdigkeiten an Simmers Grab hin. Mittlerweile ist ihm klar geworden, was ihn an dem Bild stört: An den Längsseiten des Grabes scheint die Erde seltsam nachgesackt zu sein. Keiner der Anwesenden weiß, ob das so üblich oder tatsächlich eine Auffälligkeit ist, doch Celestin setzt sich kurzerhand damit durch, Bolle mit der mitgebrachten Schaufel graben zu lassen, während er selbst die Stellung hält und auf neugierige Friedhofsbesucher und den möglicherweise auftauchenden Friedhofswärter achten will. Tatsächlich stößt Bolle nach einer Weile auf Widerstand. Also doch ein – vielleicht leerer – Sarg?

Abgelenkt durch einen aufgeregten HaJü und einen nachdenklich aussehenden Bernhard lässt Celestin Bolle schließlich stehen und macht sich auf zu den Grüften mit Treppe, die die beiden genauer untersuchen. Bolle sieht nicht ein, allein weiter unbefugt herum zu buddeln, ist ihm ohnehin suspekt, also steckt er den Spaten kurzerhand in einen Busch und folgt ebenfalls.

An einer Gruft hat HaJü Zeichen einer Templerloge entdeckt und ist darum sehr aufgeregt und kreativ, was mögliche Bedeutungen des Ganzen betrifft, doch Celestin erkennt mit einem Blick, dass HaJü damit gänzlich auf dem Holzweg ist und lenkt seine Aufmerksamkeit eher auf Bernhard, den irgendwas am Gesamtbild der steinernen Tür in die Gruft missfällt. Die Kirlianfotografie der Tür bringt keinerlei Erkenntnisse, doch noch während Celestin einige Fotos der Tür macht, drückt er einer plötzlichen Eingebung folgend dagegen und stellt fest, dass sie überhaupt nicht verschlossen ist. Dank Bolles Kraft ist die Tür zügig nach innen aufgeschoben und die vier entdecken, dass einem kleinen Vorraum ein großer mit gut und gerne zwanzig Grabkammern folgt. Etwa seit der Jahrhundertwende hat man hier Tote untergebracht, den letzten vor ungefähr 5 Jahren.

Während die anderen sich noch mit Hilfe von Taschenlampen einen Überblick über den Raum verschaffen, hat HaJü kurzerhand eine der Grabplatten abgelöst bekommen. Statt eines Sarges ist ein Gang etwa in der Größe eines Lüftungsschachtes zu sehen, nur ein bisschen größer zumindest. Ungefähr drei Meter scheinen reguläre Grabkammer zu sein, danach scheint der geradeaus verlaufende Gang natürlich gegraben worden zu sein. Beim Leuchten hinein glaubt der eine oder andere, ziemlich weit hinten im Gang einen Schatten erkennen zu können, und nur Momente später fliegt plötzlich ein runder heller Gegenstand aus dem Grab heraus: ein Schädel.

Plötzlich ist hinter verschiedenen Grabkammern ein Kratzen zu hören, aus den zunächst kehlig schnarrenden Geräuschen wird hier und da ein kehliges und sehr lautes Fiepen, dann wird von innen eine weitere Grabplatte geöffnet und dann geht alles ganz schnell: Eine humanoide Kreatur greift aus der Grabkammer und krallt sich in Bolles Schulterblatt, und kaum ist die Kreatur dank der schnellen Aktion aller zu Boden gegangen, öffnen sich weitere Gräber und das schrille Fiepen ist kaum noch auszuhalten und schmerzt in den Ohren. Nach und nach müssen sie sich vier dieser Wesen im Kampf stellen. Zwei von ihnen, vermeintlich niedergeschlagen, gelingt schließlich die Flucht und in dem Moment legt sich auch das Kratzen und der Versuch offenbar weiterer Kreaturen, in den Kampf einzugreifen. Bolle hält eine der erschlafften Kreaturen im Schwitzkasten, während die anderen einen weiteren überwältigen. Mit der Beute von zwei Ghulen, wie sie die Wesen bezeichnen und wovon auch die Ghanesha-Gruppe ausgegangen ist, machen sie sich auf den Weg, den Friedhof zu verlassen.

Besucher sind kurz vor dem Ende der Öffnungszeit keine mehr zu sehen und Celestin gelingt es, den Wärter abzulenken, so dass sie ihre „Beute“ unbehelligt zu den Autos schleppen können, wo sie sie gründlich mit Kabelbindern und anderem verschnüren. Mit jeweils einem von ihnen im Kofferraum von HaJü und Bernhard machen sie sich mit ihnen auf den Weg zur Berliner Gruppe.

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