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SL-Zusammenfassung: Hunter 0 – Präludien

Nachfolgend die Zusammenfassungen der kurzen Solo-Präludien für die einzelnen Spieler. Ziel war es, darin einen ersten Kontakt zum Übernatürlichen zu etablieren.

Celestin Moreau

Mit seinen zahlreichen Salzwasseraquarien hat der Neureiche Celestin Moreau derzeit einfach kein Glück. Erst wagt es ein unbedeutender kleiner Bildhauer, diese auf einer von Moreaus bei bestimmten Leuten äußerst beliebten Partys zu kritisieren und ihm den Umstieg auf Süßwasseraquaristik, am besten noch im holländischen Stil, zu empfehlen. Dann geben die Eiweißabschäumer einiger Becken den Geist auf und müssen kurzerhand über das Wochenende ersetzt werden. Und dann taucht der Angestellte der Zoogeschäftsfiliale am Montag wieder auf, um den Auftrag, nun besser sämtliche Abschäumer auszutauschen – und liegt plötzlich tot vor einem der Aquarien.
Celestin ist nicht begeistert, plötzlich die Polizei im Haus zu haben, seine derzeitige Gespielin Geliebte Mariel tröstet ihn nur wenig über all diese unangenehmen Dinge hinweg, und seine Assistentin Lilly ist auf Grund des Todesfalles ziemlich von der Rolle und braucht ein wenig moralischen Beistand. Eigene Bemühungen, den Dingen auf den Grund zu gehen, sind nicht sonderlich von Erfolg gekrönt, doch dann traut Celestin seinen Augen nicht: Eine etwa 5cm kleine nackte Frau ist in einem seiner Aquarien zu sehen! Sie ist tatsächlich da, lässt sich sogar fotografieren, bewegt sich wie selbstverständlich im Becken, offenbar ihrem Lebensraum. Celestin kauft eine Videokamera, um diesem Phänomen auf die Spur zu kommen, die Frau im Auge zu behalten und versucht sich in einer Kontaktaufnahme.

Philipp „Bolle“ Bolschakow

Zusatzschicht am Samstag, zum Glück nicht allzu lange. Bolle macht das nicht viel aus, denn er arbeitet sehr gerne als Mechaniker bei H&T Truck Services. Als er zur Zusatzschicht antrifft, begrüßt ihn der Meister gleich mit einer Liste Ersatzteile, die er auf einem der nahe gelegenen Schrottplatz noch flugs besorgen soll – Bolle macht sich sogleich auf den Weg. Auf dem Schrottplatz trifft er niemanden an und betritt den Schrottplatz in der Hoffnung, dort den Besitzer zu finden, doch stattdessen gelangt er nur in einen Gang zwischen Schrott von etwa zehn Metern Länge, der von Schritt zu Schritt enger zu werden scheint, auch das Ende scheint nicht näher zu kommen. Als Bolle sich umdreht … ist der Gang hinter ihm verschlossen. Er überlegt gerade, eine fluchtartige Reaktion zu zeigen, als er ein Stöhnen hört, darauf zugeht und einen unter einem Wagen arbeitenden Mann auf einem Rollbrett entdeckt. Er zieht ihn hervor und sieht … einen zur Gänze geöffneten Brustkorb, der mit bunten Kabeln vollgetsopft ist. Zu Bolles Verwunderung lebt der Mann noch und Bolle läuft los, um Hilfe zu holen, als er zwei kleinen Männern, vielleicht 120cm groß, begegnet, die seltsam metallisch sprechen und ihre Hilfe anbieten. Geistesgegenwärtig bedeutet Bolle den komischen Gestalten, dem Mann auf dem Rollbrett zu helfen und sieht seinerseits zu, dass er Land gewinnt, um einen Krankenwagen zu rufen. Als dieser eintrifft und Arzt sowie Sanitäter sich von Bolle zum Ort des Geschehens führen lassen – seltsamerweise kann man den 10m langen Gang nun problemlos durchschreiten und von engen Stellen oder Verschlüssen des Ganges kann keine Rede sein -, ist nur ein Rollbrett zu finden. Von dem schwer Verletzten und den beiden seltsamen kleinen Männern fehlt jede Spur. Ein Scherz Jugendlicher?

Marina Schönbeck & Frank Hartmann

Ein aufgesprungener Sarg bei der Bestattungsfeier – und darin statt einer Leiche Steine. Die beiden Polizisten machen sich auf den Weg, um Näheres dazu herauszufinden, doch das gestaltet sich alles andere als leicht. Der Pastor weiß nichts, Neffe und Haushaltshilfe des Verstorbenen wissen nichts, der Bestatter hat auch keine Ahnung. Eine Sackgasse folgt der nächsten. Über die Biografie des Toten können sie einiges herausfinden: Doktor für Orientalistik und Spezialist für die Kultur des Mittleren Ostens und Vorderasiens, seit 2 Jahren wohnhaft in Templin, nachdem er seine wissenschaftliche Anerkennung durch seine zuletzt veröffentlichten Artikel weitgehend eingebüßt hat. Artikel zu Totenkulten, Bestattungsriten, Wiedergängern, Ghulen, Zombies … und die Einstellung, es gäbe all diese tatsächlich. Nicht nur das, sondern sie hätten auch eine eigene Kultur, der es sich anzunähern gelte. Was sie herausfinden über Dr. Simmer wird immer wirrer und surrealer, doch weiter bringt es sie auch nicht. Im Arbeitszimmer fehlen knapp sechzig Bücher, einige Aktenordner und Fotoalben, die vom Neffen erstellte Liste fehlender Titel bringt sie ebenso wenig weiter wie die Suche nach einem bestimmten Buch über Ghulkulte, das der Verstorbene wohl außerordentlich lange aus der örtlichen Bücherei entliehen hatte.
Frustriert und genervt geben die beiden Polizisten den Fall mitsamt eines ordentlichen Berichts und allen bislang ermittelten Informationen am Mittag des Folgetages an die Kripo ab.

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