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Feedback zur 10. Mumien-Session

Irgendwie war das nicht mein Abend, glaube ich – einer von zweien Nicht-Abenden sozusagen, aber dazu später mehr.

Beim letzten Mal hatten wir mehr oder weniger mittendrin aufgehört. Der Plan für diese zehnte Session war es, den aktuellen Plot zu einem runden Ende zu bringen und zum Ende des Abends somit auch eine kleine Downtime inplay, die vier Wochen umfasst, einzuläuten.

Zunächst einmal waren einige Tränke und Salben nötig, um einen der drei Charaktere, der schwer verletzt war, wieder soweit auf die Beine zu bekommen, dass der weitere Plotinhalt, der ebenfalls Action versprach, auch für ihn mehr oder minder „gefahrlos“ oder zumindest in vernünftiger Weise spielbar war. Damit stand gleich zu Anfang für mich wieder eine NSC-Darstellung, die mir diesmal nicht sonderlich gelungen ist, wie ich fand, zumindest bei weitem nicht so gut wie bei der Session davor, und auch die Umgebungsbeschreibungen ließen ziemlich zu wünschen übrig, was vor allem daran lag, dass mir einfach nicht die richtigen Worte einfielen, alles war somit recht grob gehalten, fand ich. Die Unterstützung der NSC war zwar nötig auf Grund der gegebenen Situation, allerdings fand ich die schon ziemlich deus ex machina im Nachhinein, auch wenn einer der SC ebenfalls tatkräftig mit seinen Alchemiekenntnissen helfen konnte.

Hier zeigte sich vor allem aus meiner Sicht ein Problem, das ich häufiger mit mir rumschleppe als SL (auch einen Tag später bei einem gänzlich anderen Plot, deswegen kommt mir das jetzt beim Schreiben nochmals deutlicher vor, glaube ich), dass ich es einerseits spannend und einigermaßen realistisch halten möchte, auf der anderen Seite aber schon auch will, dass die SC etwas erreichen können und auf ihre Art und Weise (und systemabhängig) auch die Möglichkeit haben, „Helden“ zu sein. Aus meiner Sicht kippe ich da aber oft relativ hin und her zwischen zuviel und zuwenig Support meinerseits.

Zwischendurch gab es via Telefon immer mal wieder einen weiteren (altbekannten und wichtigen, da zu einem SC gehörenden) NSC, und auch da hatte ich an dem Abend so meine Schwierigkeiten, sie darzustellen. Diese NSC hat aus verschiedenen Gründen weniger Probleme, sich mit diesen ganzen übernatürlichen Sachen zurecht zu finden bzw. sie zu akzeptieren als eine der SC, aber das ist so eine Sache, die ein bisschen grenzwertig ist. Einerseits hat sie tatsächlich weniger Probleme mit all dem, andererseits entstammt vieles ihrer eher selbstverständlichen Art jedoch einfach der Tatsache, dass ich nicht Gruppenspielzeit damit verbringen und binden möchte, diesen NSC von Dingen zu überzeugen, sie zu beruhigen, ihr Dinge zu erklären oder sonst etwas. Dazu muss ich mir möglichst bald etwas Schlüssiges ausdenken, um auch das dargestellte Verhalten da besser auf die Reihe zu kriegen.

Der weitere Plot beinhaltete ein Zusammentreffen mit den Verursachern des gegenwärtigen Übels im Spiel und natürlich möglichst deren wie auch immer geartetes Ausschalten. Hier waren es dann drei darzustellende NSC, wobei mir nur einer von ihnen recht gut gelungen ist (und der hat auch ziemlich Spaß gemacht *g*), und davon abgesehen auch die möglichen Lösungen für die SC schlecht transportiert wurden, wie ich später von Spielerseite erfuhr. Mein Plan sah vor, dass entweder besagter Goblin aus der Geschichte komplett ausgeschaltet werden würde oder aber die beiden ihn unterstützenden Wraith – beides kam in der Form nicht im Spiel vor, wobei letzteres daran scheiterte, dass die beiden Wraith auf Grund meiner Darstellung übermächtig wirkten. Bei den SC kam an, dass dort Gegner sind, die verschwinden, nachdem man auf sie geschossen hat, die kurz darauf dann aber zurückkehren und unverletzt wirken. Es wurde nicht klar, dass es ein Ende dieses Ablaufs geben, die NSC also quasi wirklich zu vernichten wären. Da hab ich schlichtweg geschlampt, was das angeht.

Dass ich die Session schließlich beenden wollte, weil aus meiner Sicht ein ganz guter Zeitpunkt gegeben und es auch schon ziemlich spät war (wir haben fast eine Stunde länger gespielt als sonst), kam bei vor allem einem Spieler nicht so gut an. Ich hatte auf mehrfaches Nachfragen eben im Vorfeld gesagt, dass es ein rundes Ende gäbe, an das sich eine Downtime anschließe. Für mich war das Ende nicht ganz rund, aber okay, doch aus Spielersicht – eben vor allem aus einer – war das alles ganz und gar nicht rund, abzuhaken oder etwas in der Art. So habe ich dann die Geschichte noch ein Stückchen weiter erzählt und zusammen gefasst, da es aus Zeitgründen einfach sowieso keine Option war, noch länger zu spielen und in absehbarer Zeit da zu einem Punkt zu kommen. Ich weiß nicht, ob es dem Spieler oder den Spielern etwas gebracht hat, ich selbst fand das ziemlich unbefriedigend. Mir wäre lieber gewesen, den „letzten Rest“ dann eben erst nach der Downtime erneut aufzugreifen und abzuschließen oder irgendwas sonst in der Art, anstatt das eben kurzum runter zu erzählen.

Insgesamt hat mir der Abend Spaß gemacht, weil ich einfach die Runde und die Leute dort sehr mag, aber mir ist gerade durch die Mängel dieser Session wieder einmal aufgefallen, wie viel es an Handwerkszeug fehlt, und damit meine ich ganz verschiedene Aspekte und sowohl mich als auch die Inplay-Spielerseite. Damit bietet mir die Downtime einiges an Chancen, die ich dringend nutzen möchte, um daran einiges zum Positiven zu verändern. Leider fehlen mir da aktuell noch ein bisschen die Ideen, aber ein paar habe ich schon, mit dem Gruppenspiel geht es erst am 5. April weiter, also habe ich auch noch Zeit und … ich werde darauf rumkauen und später hier berichten. 😉

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