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SL-Zusammenfassung: Mumien VI- „Nach vorne“

Am Sonntag Abend, dem 23.10.2011, verabredeten sich die Aminte aus Helsinki wieder bei Samu, um konkretere Pläne für das weitere Vorgehen zu besprechen.

Samu hatte sich zwischenzeitlich in der Geisterwelt umgesehen, um dort eventuell mehr Informationen über den Tod seiner zweiten Frau in Erfahrung zu bringen. Erfahren hat er zwar einiges, jedoch in Bezug auf sein eigentliches Vorhaben wenig herausbekommen. Immer wieder macht er sich Gedanken über Lumis plötzlichen Tod und immer sicherer ist er selbst sich, dass irgendetwas an diesem Selbstmord nicht stimmt, doch er schiebt diese Gedanken immer wieder beiseite und konzentriert sich lieber erst einmal auf andere Dinge.

Lenja hat nun zwei Nächte hintereinander mit Albträumen verbracht. Zwar kam ihr der zweite nicht so schlimm vor wie der erste, doch etwas gerädert fühlt sie sich immer noch und hofft, dass diese Träume bald weggehen, weshalb sie auch kein Wort darüber verliert. Stattdessen kehrt sie ein Stück weit in ihr altes Element zurück, indem sie über einen Kontakt mehr über die Affenfigur, die Voskow haben will, in Erfahrung bringt und später auch diejenige ist, die sich um falsche Papiere für die Ein- und Ausreise nach und von Ägypten bemüht. Dabei fühlt sie sich ein wenig hin und her gerissen, denn einerseits ist sie froh, praktische Dinge tun zu können, bei denen weitgehende Anonymität und Distanz zwischen den Beteiligten obligatorisch sind, andererseits wird sie darüber doch wieder mehr an ihr früheres Leben erinnert, als ihr lieb ist, nachdem der eine ihr Pillen oder einen Joint aufzuschwatzen versucht und auch der nächste Kontakt ihr ganz gern an die Wäsche würde.

Melekh nimmt sich viel Zeit, um die Informationen, die er von Naranj bekommen hat, zu studieren. Am Mittwoch Abend wollen die Aminte nach Ägypten fliegen – nur Gabriel nicht, der sich zwischenzeitlich doch zur Rückkehr nach Island und dafür, seine Dinge selbst zu regeln, entschieden hat. Immerhin lässt er, von Melekh darauf angesprochen, die EC-Karte, die Naranj Gabriel gegeben hatte, bei den anderen Aminte.
Amani antwortet noch immer recht rasch auf Melekhs SMS, doch sie rät ihm davon ab, zu ihr zu kommen und hält den Mittwoch, den sie weitgehend in der Koranschule verbringt, für einen besseren Zeitpunkt. Noch immer hält sie sich offenbar eher wie eine Gefangene im Haus auf.
Da noch nicht eindeutig geklärt ist, wie die drei Aminte es bewerkstelligen wollen, Amani zu befreien und nach Finnland zu bringen, besorgt Melekh sich sicherheitshalber ein Gift sowie Gegengift von Voskow, um im Bedarfsfall im wahren Wortsinn etwas gegen Zaid in der Hand zu haben.

Am Montag Morgen erfährt Melekh Genaueres über die Asylmöglichkeiten von Finnland. Für ihn selbst stellt eine Einbürgerung offenbar wenig Probleme dar, doch für Amani und die Kinder sieht es nicht so rosig aus. Samu, der mitbekommt, wie wütend Melekh auf diese Neuigkeiten reagiert, erwähnt, dass er früher mal beim Finanzamt gearbeitet habe und daher Kontakte in verschiedenen Ämtern habe. Er ist sich sicher, da etwas regeln zu können … doch da Amani nicht einmal im Land ist, ist aktuell nicht die Zeit, sich damit zu befassen. Und immer wieder kommt Melekh in den Sinn, dass Finnland vielleicht nicht der beste Aufenthaltsort für Aminte ist. Warum hält Ra sich offenbar vor diesem Land verborgen?

Auch die Hirnproben aus Uganda wurden mittlerweile vom EBN untersucht, was trotz der langen Lagerungszeit des Hirns sehr umfassend möglich war. Keine Viren, keine Bakterien, keine Pilze, kein irgendwie bekannter Erreger. Das Hirn scheint gänzlich unauffällig – einmal abgesehen davon, dass es sich verflüssigte.

Lara, das Kindermädchen von Samu, kümmert sich weiterhin sehr intensiv um alle fünf Kinder und hält sich ansonsten eher im Hintergrund. Entgegen ihrer eigenen Forderung, abseits der Kinderbetreuung über 24 Stunden keinen Handschlag zu tun, räumt sie spät abends offenbar immer Küche und Esszimmer auf und deckt auch den Frühstückstisch irgendwann früh morgens, am Montag kauft sie sogar für alle ein, kocht Kaffee und die Brötchen sind zum Frühstück sogar noch lauwarm. Darauf angesprochen, betont sie jedoch jedes Mal, dass das nicht die Regel sei und werde und findet jedes Mal einen zufälligen Grund, warum sich ihre Geschäftigkeit einfach so ergeben habe.
Dass sie bald allein mit den Kindern zurückbleiben soll, während die anderen nach Ägypten reisen, weiß sie noch nicht, dass Melekh sich noch immer sehr mit dem Gedanken beschäftigt, Lara sei ein Geist, und dass er sogar Lenja darauf hinweist und sie bittet, das Kindermädchen wie er selbst genau im Auge zu behalten, weiß sie ebenfalls nicht. Dass er sie für ein nichtmenschliches Wesen hält, ist ihr bewusst, doch sie weicht ihm immer wieder aus und beschäftigt sich lieber mit den Kindern und damit, Melekh das alte Lied beizubringen, um das er sie bat.
Mehr zufällig und dank Lenja findet Melekh heraus, dass Lara ihm neulich nicht ihren wirklichen Namen verriet, sondern dass das, was sie ihm als Nachname nannte, als er sie auszufragen versuchte, das finnische Wort für verführen/verleiten ist. Aber was soll das? Melekh vermutet, dass sie ein Geist der Freude ist, und angesichts von Laras unentwegt freundlichen Auftretens scheint ihm das auch sehr plausibel zu sein.

Nachdem Gabriel grußlos am Montag Morgen verschwand, kümmern die anderen sich nicht mehr länger um die Blogeinträge, die sie für Gabriel verfassten oder um das Phantombild des möglichen Mörders, nach dem Gabriel sucht.
Viel interessanter ist ohnehin die Sache mit den Papieren, die am Dienstag Abend fertig sein sollen, mit Ausnahme der Papiere für Amani, da von ihr kein entsprechendes Foto zur Verfügung geht. Doch die Aminte sind sich sicher: Daran wird es schon nicht scheitern und ihnen wird schon noch etwas einfallen.
Am Dienstag wartet auf Samu noch die Aussage bei der Polizei wegen des Todes von Lumi und dann … kann die Reise wohl losgehen. Wieder einmal nach Ägypten.

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