Ein Kommentar

NaNoWriMo-Abschluss & der Rest

Heute ist der letzte Tag des NaNoWriMo und ich werde ihn nicht zum Weiterschreiben nutzen. 35.000 Worte habe ich „nur“ geschafft dieses Mal, allerdings habe ich durchaus die Absicht, die Erstfassung des Ganzen und somit auch die 50.000-Wort-Grenze noch 2012 auf jeden Fall zu überschreiten.

Warum habe ich nicht weiter geschrieben? Die Story, also der Background eines NSC und dessen Geschichte im Grunde, ist nun fast in der Gegenwart der zugehörigen Spielrunde angekommen und da es da nun keine Interaktion mit dem zugehörigen SC gibt in der Story aktuell, ist das Ganze recht zäh geworden. Und dann gab es so viele andere Sachen zu lesen und zu schreiben, dass der NaNoWriMo schlicht in den Hintergrund getreten ist.

Damit sind wir bei den Neuigkeiten … natürlich rollenspielerischer Art.

Der Mumien-Neueinsteiger hat es nach seinem Präludium quasi nur einen Abend in der Runde ausgehalten und ist dann gleich wieder verschwunden. Klingt jetzt irgendwie doof, ist aber an sich gar nicht so unpassend. Der Spieler meinte, es sei ihm zu plätschernd, zu wenig Action, zu wenig würfeln, zu wenig … mal so in meinen Worten formuliert und ich glaub, da hat er schlicht Recht und das wird sich in der Runde auch nicht so wirklich ändern. Wenn man da also frühzeitig merkt, dass einem der Stil da nicht so gefällt, find ich es gut, wenn man sich dann zurückzieht – und vor allem so zeitig, da es dadurch noch leicht war, den Charakter wieder aus dem Spiel zu nehmen.

Zugeben muss ich dennoch, dass mir die bislang vier Ausstiege aus der Runde dann doch ein bisschen im Magen liegen. Der erste war aus beruflichen Gründen, der zweite aus zeitlichen, der dritte, weil der Spielerin die Mumien zu „gut“ vorkamen und ihr die Grautöne im Spiel fehlten und die Gründe für den vierten habe ich gerade erläutert. Trotzdem ziemlich viel in kurzer Zeit – und auch ziemlich viel, wenn man bedenkt, dass diese Runde recht chaotisch entstanden ist (vom Präludien-One-Shot zu ein paar Abenden zur angedachten Poolrunde zur festen Runde).

Ich such da jetzt jedenfalls keine neuen Spieler mehr, sondern bleibe bei den verbliebenden dreien, die auch echt prima zusammenspielen, wie ich finde – und ich hoffe halt einfach umgekehrt, dass die Spieler auch mir erhalten bleiben (wollen). Falls nicht … schade, aber das ist dann eben so. Mehr als zu betonen, dass ich Feedback wichtig finde und gern hätte (ohne jedes Mal danach zu fragen, denn das habe ich mir abgewöhnt), kann ich halt auch nicht. Und was den Erzählstil angeht … bin ich halt so, wie ich bin. 😉

Die Werwolfrunde hat in der Zwischenzeit ebenfalls Nachwuchs bekommen, wobei es sich lustigerweise um denselben Spieler handelt, der in der Mumienrunde zuletzt ausgestiegen ist. Bislang haben wir einen Abend in der neuen Formation zusammen gespielt und der Abend hat mir echt Spaß gemacht. Ich mag das System bislang eh voll gerne und tatsächlich würde ich sogar sagen, dass es von meinen drei aktiven Runden das ist, was ich recht unangefochten auf Platz 1 setzen würde.

Dennoch nimmt die Werwolf-Runde komischerweise nicht das meiste meiner Zeit und RPG-Gedanken in Anspruch, sondern die Vampire-Runde, in der zwischenzeitlich auch so einiges passiert ist. Wohin sich das so entwickelt, weiß ich jetzt noch nicht, auch nicht so wirklich, wohin sich mein Charakter da so genau entwickelt, ABER sie entwickelt sich jetzt überhaupt mal irgendwo hin und das find ich nicht nur gut, sondern es beschäftigt mich auch sehr. Warum? Naja, das ist ein bisschen so wie beim Schreiben. Ich mag es eigentlich sehr gerne, wenn Charaktere an der langen Leine sind, sich also durchaus auch mal unerwartet verhalten oder mir zwischendurch etwas einfällt, wodurch ich denke „Ach, darum macht sie das und das … denkt sie dies und jenes … verhält sie sich so und so“.

Meine anderen Charaktere sind allerdings ziemlich pflegeleicht, muss ich sagen, da kommt nicht sooo viel Unerwartetes für mich. Beim Dämonencharakter waren das nur zwei Szenen, die ich gespielt habe, die sowas nach sich zogen (ein bisschen), bei Werwolf bislang ebenfalls zwei, und beim Vampire-Charakter gab es da bislang … gar keine. Und im Moment gibt es genau da auf einmal so viel Neues auf einmal an dem Charakter zu entdecken, dass ich mit dem Sortieren praktisch kaum nachkomme. Naja, ob das so bleibt oder wie das so wird, kann man hier ja im Rahmen der Story nachverfolgen, wobei zukünftig ein Teil passwortgeschützt sein wird.

Warum passwortgeschützte Artikel? Manche, weil ich mit dem Text nicht zufrieden genug bin, um ihn komplett öffentlich zu machen, er aber fertig genug ist, um dennoch (für wenige) einsehbar zu sein mit dem Hintergedanken, dass da noch Bearbeitung ansteht. Manche auch deswegen, weil eine Szene vielleicht noch nicht abgeschlossen (genug) ist, wieder andere, weil manche Leute das eine oder andere einfach nicht lesen soll(t)en. Also gänzlich unspektakulär. 😉

Wie auch immer: Jetzt geht es hier also „ganz normal“ weiter. Tschö, NaNoWriMo, huhu Rollenspielzeugs.

Ein Kommentar zu “NaNoWriMo-Abschluss & der Rest

  1. […] quasi zusammen mit aktuellen Blogänderungen nach. Einen ähnlichen Artikel gab es allerdings am 30.11.11 schon […]

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