Ein Kommentar

AFMBE-Tischrunde: Denn erstens kommt es anders …

Darauf habe ich mich totaaaaal gefreut: „All flesh must be eaten“ mal als Tischrunde spielen!

Zu diesem Zweck sollte es ziemlich voll werden, und zwar waren es insgesamt 7 Leute, die als Spieler am Tisch sitzen sollten ab 13 Uhr am gestrigen Samstag, natürlich zuzüglich SL, versteht sich. Aber: „Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt“, wie das so ist.

Letztlich hatte einer einige Tage zuvor abgesagt, mein werter Gatte blieb trotz meiner eben genannten Rechnung, bei der auch er auftauchte, hartnäckig dabei, nicht mitspielen zu wollen, und einer der Spieler kam nicht, weil er – wie sich später herausstellte – den Tag verwechselt hatte. Also nur 4 Spieler (am Tisch natürlich zugleich angenehmer, soviel sei zugegeben), wobei aus der eigentlich geplanten Anfangszeit von 13 Uhr eine deutlich spätere wurde, da genau ein Mitspieler pünktlich war und der Rest bis etwa 14.30 Uhr eintrudelte.

Die Charaktererschaffung, die eigentlich recht fix über die Bühne geht, zogen wir dann dank zahlreicher Erzählausflügen zu anderen Charakteren und Rundenerlebnissen auf knapp 17 Uhr, bis es dann endlich los ging. Der Ursprungsplan war in etwa der, ganz normale Bürger in irgendeiner deutschen Stadt zu spielen, die eben versuchen, in einer von Zombies überrollten Welt zu überleben. Daraus wurden dann tatsächlich ein japanischer Kampfpilot, eine russische Geheimagentin und ihre achtjährige Tochter sowie ein Detektiv inmitten von Racoon City … ist ja fast dasselbe. 🙂

Etwa zwei Stunden lang war die Welt in Racoon City für unsere Charaktere sogar noch in Ordnung, bis etwa eine Stunde lang inplay das Zombie-Chaos ausbrach. Ich selbst war übrigens als die achtjährige Tochter unterwegs, deren Hauptprobleme eher nicht in Zombieattacken bestand. Zuerst war da dieser angebliche Bäcker, der im Kofferraum unseres Wagens mitfahren durfte, sich dann in einem Autohaus jedoch als FBI-Agent entpuppte und versuchte, meinen Charakter zu erschießen. Hätte er wohl auch getan, wenn ich nicht felsenfest davon überzeugt gewesen wäre, dass der Detektiv eine 14 gewürfelt hatte beim fast zeitgleichen Schießen und den Typen damit über den Haufen schoss, bevor dieser meinen Charakter erschießen konnte. Ehrlich gesagt glaube ich ja immer noch an diese 14, allerdings versicherten der Spieler des Detektivs und seine Freundin – inplay meine Mutter – mir später beim Abschied an der Haustür glaubhaft, es sei nur eine 9 gewesen. Hm.

Letztlich war es allerdings ohnehin egal, ob nun 9 oder 14, denn statt durch einen FBI-Mann getötet zu werden, infizierte sich das arme Kind wenig später, wurde zum Zombie und daraufhin ratzfatz und entsprechend kaltblütig von der eigenen Mutter über den Haufen geschossen.

Das Interessante dabei ist ja, dass ich bislang nur einmal Gastspielerin in einer AFMBE-Runde (Teamspeak) war und dort – beim gleichen Spielleiter – eine Hausfrau spielte, von der sich später herausstellte, dass sie infiziert war und die entsprechend von den Mitspielern in zwei Hälften geteilt wurde, nachdem sie hartnäckig versucht hatte, einen anderen SC zu verspeisen. Irgendwie scheine ich das anzuziehen oder den SL dazu zu inspirieren, keine Ahnung …

Zitat des Abends war für mich übrigens:

Gina: „Mama, ich will einen Goldfisch.“

Mutter: „Bekommst du, mein Schatz. Wenn wir in Mexiko sind, in Ordnung?“

Gina: „Ja. Haben die Goldfische da auch so bunte Muster wie die Ponchos?“

Mutter: „Nein … aber sie tragen auch diese Hüte …“

Ein Kommentar zu “AFMBE-Tischrunde: Denn erstens kommt es anders …

  1. Oh ja, die Hüte 😀 Wenn du es mit nach Hawaii überlebt hättest, dann hättest du einen Goldfisch halt mit Blumenkranz bekommen :\

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