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Vampire: Outplay-Update

Wie den Inplay-Zusammenfassungen des letzten Abends zu entnehmen ist, ist so einiges passiert. Vorweg: Nein, ich hatte nicht die Gelegenheit, vorab mit dem SL zu sprechen wie angedacht. Eigentlich macht das die Dinge, die gelaufen sind, aber eher besser als schlechter aus meiner Sicht.

Keine Ahnung, wie allein ich damit in der Runde stehe, auf jeden Fall habe ich den letzten Abend ziemlich gefeiert. Nicht nur, dass eine simple Idee von mir, die ich einfach mal in die Inplay-Zusammenfassungen eingebastelt hatte, ohne dass sie am Tisch stattgefunden hätte (2. Abend, kursiv gesetzter Aufenthalt im Wald mit Dachs und Wolf), vom SL aufgegriffen und ins Spiel integriert worden war (auch wenn das nicht gerade positiv für meinen Charakter verlief *g*), nein, es gab auch inplay Konsequenzen für das Auslöschen des Dorfes am Spielabend zuvor. Ich ging davon aus, der Kampf gegen Szlachta und Co. sei es schon gewesen, aber nein, es ging im Hinblick auf Konsequenzen ziemlich zur Sache und ganz ehrlich: Ich freue mich dermaßen darüber, weil es mir – ohne Vorabgespräch – gezeigt hat, dass das so nicht der Spielstil ist, marodierend durch die Weltgeschichte zu slashen, der seitens SL angestrebt wird.

Während ich allerdings noch immer ein bisschen feiere, fanden zumindest zwei Mitspieler den Abend aus – wie ich vermute – ähnlichen Gründen nicht so toll. Da stellt sich mir natürlich wieder die Frage, ob sich das mit der Zeit regulieren wird oder ob tatsächlich so unterschiedliche Spielertypen zusammen sitzen, dass sich das langfristig nicht auf einen Nenner bringen lässt. Da hilft aber nur abwarten und Tee trinken – oder Blut, wie auch immer.

Sehr überrascht war ich auch festzustellen, dass auch die Outplay-Meinung nicht durchweg gleich ist. Bisher ging ich davon aus, dass alle gleichermaßen ganz glücklich mit der Runde sind und eben Bock auf diese Aggro-Variante und tendenziell unkooperatives Spiel haben. Da habe ich mich geirrt, wie ich nach einigen kürzeren und längeren Unterhaltungen feststellen muss. Problematisch dabei sind und bleiben natürlich für mich persönlich natürlich diejenigen Spieler, bei denen ich mich nicht vertan habe, oder die nach einem kooperativen Spielstil und Teamplay krähen, zeitgleich jedoch nicht bereit sind, auf die anderen entsprechend zuzugehen, weil: Wir sind Vampire, das ist intrigant, man kann halt keinem trauen, das geht nicht, außerdem steht in Buch X auf Seite Y … naja, meiner Ansicht nach hat man mit dem jeweiligen Print oder PDF dann einmal zu oft unter dem Kopfkissen geschlafen, aber ich habe für mich beschlossen, das nicht mehr weiter zu beachten.

Das Gespräch mit dem SL hab ich eher ans Ende gesetzt, also nicht komplett ausfallen lassen, und dazu gibt es eigentlich nicht viel mehr zu sagen, als dass der Stil der „bösen Vampöse“ (jemand hatte ein Shirt mit diesem Aufdruck an letztes Mal – so geil! :)) in Slashing-Manier nicht in seinen Absichten liegt. Und damit ist für mich der relevanteste Punkt auch schon geklärt, auch wenn die Diskussion an sich noch ein wenig weiter führte.

Für mich hab ich aus dem letzten Abend jedenfalls einiges mitgenommen. Erstmal hab ich nun doch wieder Bock, zu bleiben und mich irgendwie einzubringen, und gerade was letzteres betrifft, will ich mal gucken, ob ich da nicht einige Optionen habe und finde, die Gruppe ein bisschen mehr zusammen zu schweißen. Und dazu werde ich mir nun zuerst mal die Spieler schnappen, mit denen ich tendenziell auf einer Wellenlänge liege und gucken, ob das so klappt und der Rest sich davon mitziehen lässt. Quod erat demonstrandum.

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